Das öffentliche Gesundheitssystem in Nicaragua, ist wie in vielen lateinamerikanischen Ländern, schlecht. Es ist nicht in der Lage, Kranke adäquat zu versorgen und Operationen durchzuführen. Die privaten medizinischen Einrichtungen bieten hingegen eine exzellente Versorgung mit gut ausgebildeten Ärzten an.
Für die Einreise nach Nicaragua sind keine Schutzimpfungen vorgeschrieben. Jedoch sollten sich Reisende gegen folgende Krankheiten impfen lassen: Hepatitis, Cholera, Typhus und Gelbfieber. Das Malariarisiko herrscht ganzjährig in allen ländlichen Gebieten, vor allem aber an der Ostküste und um den Nicaragua-See. Es empfiehlt sich vor der Einreise den Hausarzt aufzusuchen. Um Infektionskrankheiten, die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden zu vermeiden, empfiehlt es sich Leitungswasser vor dem Trinken oder Zähne putzen zu sterilisieren oder abzukochen. Zudem ist Milch nicht überall pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und ungekochten Gemüse sollte vermieden werden.Außerdem ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung äußerst empfehlenswert.