Nicaragua liegt wie typisch für die mittelamerikanischen Länder im tropischen Klima. Dennoch sind die Temperaturen in Nicaragua besonders stark geprägt durch die Unterschiede in den verschiedenen Regionen. In der Literatur werden drei Gebiete in Nicaragua unterschieden. Das Westküstengebiet am Pazifik, das Bergland im Norden und die zentrale Tiefebene mit der Karibikküste im Osten.
Dabei besticht die Westküste, zu der unter anderem die Hauptstadt Managua gehört, mit Durchschnittstemperaturen von 27-30°C und im Landesvergleich eher geringen Regenmengen bis zu 2000 mm in der Regenzeit. Das Bergland im Norden ist mit Durchschnittstemperaturen von 22 – 25°C etwas kühler als der Rest des Landes und hat durchschnittliche Regenmengen von 2500 bis 5000 mm Niederschläge pro Jahr. Die zentrale Tiefebene mit der Karibikküste wird geprägt durch tropisches immerfeuchtes Klima mit Temperaturen über 30°C aber auch Regenmengen bis zu 6000 mm pro Jahr.
Zu den Gebietsunterschieden wird das Land, wie alle anderen lateinamerikanischen Länder, durch Regen- und Trockenzeiten geprägt. In der Regenzeit von Mai bis Oktober erwarten Touristen höchstens 13 Regentage, wogegen die Trockenzeit von Dezember bis Mai teilweise keinen einzigen Regentag hat. Diese zu erwartende Trockenzeit zieht vor allem im europäischen Winter Touristen nach Nicaragua.