In keinem anderen Bereich wird man in Mittel- und Südamerika in Sachen Praktika so schnell fündig wie bei Freiwilligenarbeit. Trotz der sich immer weiter verbessernden wirtschaftlichen Lage der meisten Länder, ist Armut aus den Köpfen der Menschen noch lange nicht weg zu denken. Aber auch der Bereich des Umwelt- und Tierschutzes erlangt durch die Industrialisierung der Weltwirtschaft immer größere Bedeutung.
Gerade in Nicaragua, einem der ärmsten Länder Lateinamerikas ist Hilfe von in- und ausländischen Hilfsorganisationen immernoch überlebenswichtig.
So haben es sich zahlreiche Organisation, vor allem zur Aufgabe gemacht, das Los der nicaraguanische Kinder zu verbessern. Nur eine kleine Auswahl davon sind: ADRA, CARE und zahlreiche Kinderdörfer und Schulen die immer wieder, das ganze Jahr über Lehrer und Betreuer suchen.
Dieses sogenannte "VOlonteer-Work" wird, wie die meisten Praktika, meistens nicht bezahlt. Dafür bekommt man in der Regel kostenlose Unterkunft und Verpflegung zum Beispiel durch Gastfamilien gestellt.
Die beste Möglichkeit an einen solchen Job als VOlonteer zu kommen, ist es, sich direkt an die jeweiligen Organisationen zu wenden. Wer sich noch nicht festlegen will, sondern lieber schauen will, welche Möglichkeiten sich alles bieten, der kann sich auch von speziellen Anbietern, die sich auf Freiwilligenarbeit spezialisiert haben, einen solchen Einsatzort vermitteln lassen. Diese Anbieter verfügen häufig über einen großen Pool weltweil agierender Organisationen und können die Einsatzorte genau auf den Freiwilligen abstimmen.