Granada ist die drittgrößte Stadt in Nicaragua und liegt südlich der Landeshauptstadt Managua am Fuße des 1344 m hohen Vulkans Mombacho. Die im Kolonialstil erbaute Stadt lockt aufgrund ihrer antiken Bauwerke und der Nähe zum Nicaraguasee und bietet viele Sehenswürdigkeiten sowie Ausflugsmöglichkeiten.
Da Granada eine der ältesten Städte in Nicaragua ist, verfügt sie über zahlreiche antike Gebäude aus der Kolonialzeit sowie viele Kirchen des 18. Jahrhunderts, die insbesondere für Touristen sehr interessant sind. In der Altstadt Granadas befindet sich die Kathedrale von Granada, die im Jahr 1529 erbaut wurde und zu den wichtigsten Kolonialbauten in Mittelamerika gehört. Granada gilt auch als Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge zum Vulkan Mombacho oder zu den kleinen Inseln des Nicaraguasees. Vom Hafen der Stadt aus kann man mit einem Boot den See umfahren und die vielen kleinen Inseln besuchen, die zum Teil von einigen Menschen bewohnt wird. Zudem ist der Nicaraguasee der einzige See auf der Welt in dem man Haifische vorfinden kann. Bei einer Reise nach Nicaragua sollte man diese Stadt unbedingt einmal besuchen.